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Geschichte - Gegenwart - Zukunft

 

 

16. Jahrhundert

Die Geschichte der Capoeira beginnt im 16. Jahrhundert mit der Überlegenheit der Europäer gegenüber den Afrikanern durch Schusswaffengebrauch.

Sie wurden gegen ihren Willen zur Zwangsarbeit eingesetzt. Intelligente und mutige Afrikaner entwickelten tänzerische und akrobatische Bewegungsformen, um die Aufseher, wenn sie in Sichtweite kamen, zu täuschen, weil sie Kampfsport natürlich nicht trainieren sollten.

Die Capoeiristas standen, wenn möglich Schulter an Schulter in einem Kreis und trainierten effektivste Kampftechniken. Vor allem angolanische Gefangene aber auch Indianer waren maßgeblich an der Entwicklung der Capoeira beteiligt. Soweit die mündliche Überlieferung.

 

Keine Hautfarbe und keine Rasse ist ein Schutz vor Willkür und Unterdrückung.

Gedanken an die Vergangenheit sollen das Leben nicht beschweren. Lernen aber und die Gegenwart für die Zukunft klug und lebensfroh gestalten soll man.

 

 

Mestre Pastinha & Mestre Bimba

Anfang Mitte des 20. Jahrhunderts macht Mestre Pastinha die kreativ akrobatisch spielerische Capoeira-Angola bekannt und

durch die Weiterentwicklung und durch neue Strukturen konnte Mestre Bimba die Capoeira mit Hilfe seiner spektakulär kämpferischen Capoeira-Regional aus dem polititsch bedingten Capoeira-Verbot befreien.

 

Auch der Fußball hat seine Strukturen geändert und wurde zu einer der populärsten und reichsten Sportarten der Welt.

 

Ein Fußball-ähnliches Spiel wurde nachweislich schon im 2. Jahrtausend vor Chritus in China als militärisches Trainingsprogramm der Soldaten praktiziert.

Mit der Entdeckung Amerikas kamen die Europäer mit den alten Ballspielen Mittelamerikas in Verbindung, die eine lange Tradition über verschiedene Kulturen besaßen, teilweise eine religiöse oder gerichtliche Funktion besaßen und in beeindruckenden Stadien ausgetragen wurden.

 

England gilt als das Mutterland des modernen Fußballs und formte das bis dahin Rugby-ähnliche Spiel, bei dem ein Ball von einem Dorf ins andere getrieben werden sollte, mit einem Regelwerk und mit internationaler Hilfe bis zum heutigen Fußballspiel um.

 

Nicht Engländer oder Chinesen sind alleinige Stars der Szene geworden:

Franz Beckenbauer, Diego Maradonna und Pelé, Brasilianer, gewählt zum Weltfußballer der FIFA, IOC-Sportler des 20.Jahrhunderts und zum außerordentlichen Sportminister Brasiliens.

 

Der Fußball hat seit seinen Anfängen die Strukturen verändert und Regeln aufgestellt. Heute wird der Erfolg der Strukturen durch die Popularität und den Reichtum der Spieler gefeiert.

 

Trotz der großen Leistungen ist kein Capoeirista durch seine Sportart in der Weltöffentlichkeit zu Ruhm und Geld gekommen.

 

Das muss nicht zwangsläufig so bleiben!

 

Kai Schaller & Remy Bonjasky 2009

 Remy Bonjasky Best Kick-Boxer/4xK1 World Grand Prix Champion

400.000 €uro für einen World Grand Prix-Titel

 

Remy verhalf dem, 1993 mit Branco Cikatic begonnenen,

K1 World Grand Prix als flying Gentleman zu seinem Erfolg.

 

ACHTUNG: Beim Flying Gentleman des K1 werden u.a. KOs angestrebt. Dieser Spitzname darf deshalb keineswegs mit dem sehr geringen Verletzungsrisiko (geringer als beim Judo) des Gentle(wo)man-Kick-Boxens im Savate-Sport verwechselt werden.

 

 

K1 Kick-Boxen hat es geschafft, UFC Ultimate Fighting Championships hat es geschafft und

die vielseitigste und schönste Kampfkunst der Welt,

Capoeira, wird es auch schaffen!

 

Die passenden "Chearleaderinnen" haben wir auch.

 

Wir suchen die besten Capoeiristas in Deutschland und trainieren Nachwuchs, Talente und Freunde der Capoeira.

 

 

Vovô, Kai Schaller, Deutscher Capoeira-Bund

 

 

 

 

Meinung einer weiblichen Capoeirista zum DECB:

 

"Dann bekommen wir endlich das Image, das wir brauchen, um durchzustarten!"

 

Viele Capoeiristas freuen sich auf die Verstärkung der bezaubernden Bewegungskunst Capoeira mit hilfreichen Organisationsstrukturen und Sportmanagement!