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Über Vovô
Kai Schaller, Vorsitzender des Deutschen Capoeira-Bundes
Sportmanagement (Deutsche Sporthochschule Köln)
Sportlehrer Prävention / Rehabiliation
Staatsexamen Sport / Französisch / Erziehungswissenschaften
Capoeira seit 1993

Für die Zusammenarbeit mit den Capoeira-Gruppen möchte ich, Vovô,
(Rufname in der Capoeirawelt: Vovô = Opa = der, der sich auch um die Kinder und Jugendlichen kümmert und über Weisheit verfügt.) angesichts der afrikanischen Wurzeln der Capoeira,
an dieser Stelle meinen Opa (Vovô),
meinen Großvater Prof. Dr. med Karl Friedrich Schaller, Jahrgang 1914,
aus seinen Erinnerungen zitieren.
Er hat vermutlich mehr mit der afrikanischen Kultur und sozialer Solidarität zu tun, als jeder andere deutsche Großvater.
Die Erinnerungen werden an dieser Stelle erstmals veröffentlicht und waren zum Zeitpunkt der Annahme des "Apelidos" Vovô nicht bekannt.
Aus den Memoiren:
"Zur Abschiedsaudienz bei Haile Selassie I
1882-1975

houseofjahrisingsun.com
Der Kaiser wollte wissen, warum ich sein Land verlassen würde. Meine Antwort war: „Aus familiären Gründen, wegen der beruflichen Ausbildung unserer fünf Kinder.“ Majestät sprach mir seinen Dank aus für das, was ich für sein Land auf dem Gebiet des Gesundheitswesens geleistet hätte. Ich wäre zu jeder Zeit in seinem Land Äthiopien wieder willkommen, wenn ich es nur einrichten könnte. ...
Unsere Familie hatte eine gute Erinnerung an den Negus Negesti, den König der Könige, den unsere Kinder im Leprosarium (Lepraheil-Klinik) durch eine artige Verbeugung zweimal im Jahr begrüssen durften, wenn sie nicht gerade in der Schule waren oder unterwegs mit ihren Pferden. Der Kaiser kam stets für uns Fremde überraschend." ...
Unser Sohn XY (vovôs Vater) war übrigens mit seiner XX (vovôs Mutter) aus Schweden ebenfalls verheiratet, als er in Algerien und in Niger seine Arbeit als Arzt in den Tropen im Rahmen der deutschen Entwicklungshilfe ausübte. Im letzteren Land besuchte ich die Familie mit ihren beiden Söhnen XYA und Kai (vovô in Niger, die ersten vier Lebensjahre in Algerien und Niger) während unseres Aufenthaltes in Togo. Ihre Tochter XXC kam bei uns in Lomé (Togo) zur Welt. Sie sind auch ein Beispiel für eine typische kosmopolitische Familie wie der Rest der Sippschaft Schaller."
Prof. Schaller begegnete dem Äthiopischen Kaiser Haile Selassie I.
Wikipedia schreibt folgendes zu Kaiser Haile Selassi I:
"Rastafari (deutsche Aussprache: [ˌʁastaˈfaːʁi], in Jamaika meist [ˌɹastafaˈɹaɪ], häufig zu Rasta abgekürzt) ist eine in der schwarzen Bevölkerung Jamaikas in den 1930er Jahren entstandene, heute weltweit verbreitete Religion, die aus dem Christentum entstanden ist und viele alttestamentliche Bezüge aufweist. Die Bewegung lehrt die Göttlichkeit Haile Selassies."
Haile Selassie gilt als der 225. Nachfahre der königlichen Linie von David. Ein Erbe des König Solomon und der Königin von Sheba (Saba).
Bob Marley singt in "Rastaman Vibration:
"...Warum uns nicht gegenseitig auf dem Weg helfen, das würde es viel einfacher machen"
"...Why not help one another on the way, would make it much easier"
"Es müssen unsere Anstrengungen als freie Menschen sein, neue Beziehungen mit anderen gleich freien Menschen zu entwickeln." Haile Selassie I
The Imperial Majesty Haile Selassie I. mit Flugpersonal

Foto vom Foto: Kai Schaller
Zeitdokument aus dem Freundeskreis der Familie Schaller,
Als Kaiser Haile Selassi I. 1930 den Boden Jamaicas zu einem Staatsbesuch betrat, fing es nach vielen Jahren der Trockenzeit das erste Mal an zu regnen. Dies führte u.a. zur Vergöttlichung des Kaisers von Äthiopien. In Äthiopien leben Christen und Moslems friedlich miteinander.
Weil niemand sich in das Reich Gottes einmischen kann, sollten wir Seite an Seite mit solchen anderen Glaubens leben und sie tolerieren. (Zitat: seine kaiserliche Majestät Haile Selassie I. jah bless you)
Quellen über die Rastafari-Kultur: wikipedia.org/wiki/Rastafari und www.rasta-revolution.de
Der DECB distanziert sich ausdrücklich von jeglichen Tendenzen menschenverachtender Glaubensüberzeugungen von Einzelnen, sowie von Meinungs-oder von Würdenträgern, die in Religionen vertreten sein können.
Johannes Paul II. und Prof. Dr. med. Karl Friedrich Schaller

Präsident der Medizinischen Kommission der ILEP Amtsarzt des Gesundheitsministerium von Äthiopien zur Zeit Kaiser Haile Selassies I
"Dem jüdischen Kollegen C., ... der in den dreissiger Jahren wie ich in Berlin gelebt hatte, ... konnte ich aus der Patsche helfen.
Zufällig hatte er in den gleichen Jahren wie ich Medizin studiert und konnte als Beweis nur sein Studienbuch vorlegen.
... Der Medical Board im Gesundheitsministerium gab sich mit diesem Sachverhalt zufrieden und der Kollege erhielt seine Lizenz als approbierter Arzt für das Kaiserreich Äthiopien. ..."
"Ausschiffung in Mogadischu für den Weiterflug nach Rio
Passport S 14: 09.09 1963
Der Flug ging über Nairobi nach Dacar, wo ich von der brasilianischen Botschaft als Teilnehmer des Vlll, Internationalen Leprakongresses (14. 09. bis 19. 09. 63) in Rio de Janeiro das Einreisevisum ausgestellt bekam. Die Mitglieder der International Leprosy Association kennen sich fast alle und wir „Leprösen“ oder besser Leprologen sind wie eine grosse Familie, spätestens seit der WHO-Regionalkonferenz in Brazzaville Ende der Fünfziger Jahre.
Die meisten Kongressteilnehmer zogen in eines der Hotels in der Copa Cabana unmittelbar am Atlantik. Hier kann man das ganze Jahr über den Badefreuden nachgehen. Der breite Strand ist ein Spielfeld, für Ballspiele wie Fussball oder Volleyball, natürlich barfuss. Man erfrischt sich anschliessend oder zwischendurch im nahen atlantischen Ozean."
(… und natürlich ein Spielfeld der Capoeira K.S.)
"Anlässlich seines 96. Geburtstages durfte ich heute am 05.02.2010 15:35, mit meinem Opa und meiner inzwischen auch 90 jährigen Oma sprechen. Ihnen geht es gut. Opa sagt, dass es neben der besonderen Zeit auch eine anstrenge Zeit war als Leiter der Lepra- und Seuchenbekämpfung. Er hat mit 96 ein gutes Gedächtnis. Es war schön mit ihnen zu sprechen."
Vovô, Kai Schaller, Deutscher Capoeira-Bund
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Meinung einer weiblichen Capoeirista zum DECB:
"Dann bekommen wir endlich das Image, das wir brauchen, um durchzustarten!"
Viele Capoeiristas freuen sich auf die Verstärkung der bezaubernden Bewegungskunst Capoeira mit hilfreichen Organisationsstrukturen und Sportmanagement!

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